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  Allgemeine Informationen  

 

Regeln in der Mediation:

In einem Konflikt spielen die Gefühle eine große Rolle, denn sie bestimmen oft das Handeln der beteiligten Personen. Daher bekommen sie in der Mediation auch ihren Raum.
 
Die Mediation ist freiwillig. Sie kann somit von jeder Seite jederzeit abgebrochen werden.
 
Körperliche Bedrohung führt zum Abbruch der Mediation.
 
Verbale Übergriffe sollten ebenfalls vermieden werden. Der Gesprächston sollte keinen Zweifel an einem gewissen Maß an Respekt gegenüber anwesenden Personen aufkommen lassen.
 
Jede/r Beteiligte bekommt so viel Zeit, wie er benötigt, um zu äußern, was ihm/ihr wichtig ist.
 
Die Mediation setzt Verschwiegenheit voraus. Gegebene Informationen dürfen nicht missbraucht werden.
 
Alle notwendigen und relevanten Informationen müssen von den Beteiligten offen dargelegt werden.
 
Ein gerichtliches Verfahren zum Thema der Mediation darf nicht laufen. Klagen und Verfahren sind für die Zeit der Mediation auszusetzen.
 
Mediatoren können und dürfen gegen keinen der Beteiligten vor Gericht aussagen.
 
Jede/r Beteiligte hat das Recht, sich bei einen Anwalt zu erkundigen, welche Konsequenzen ihre/seine Entscheidungen haben, und wie es damit in der gängigen Rechtsprechung aussehen würde.
 
Die Beteiligten nehmen immer gemeinsam an der Mediation teil.
 
Die Kosten der Mediation werden von allen Beteiligten zu angemessenen Teilen gemeinsam übernommen. Sie werden im Mediationsvertrag festgelegt.